Donnerstag, 1. September 2016

Ergebnisse des 2. Jurier-Think-Tanks sind online!

Das Jurier-Think-Tank Orgateam freut sich, die Ergebnisse des 2. Jurier-Think-Tanks (JTT) in Berlin vorzustellen. Der 2. JTT fand am 27.11. bis 29.11.2015 in Berlin statt und beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit Fragen rund um das Chefjurieren. Das Programm kann hier eingesehen werden. Außerdem findet sich ein Bericht von Anne Gaa auf der Achten Minute.

In Gruppenarbeiten wurden vor Ort in Berlin zunächst Dokumente zu spezifischen Fragestellungen erstellt; diese Dokumente wurden danach von ihren federführenden Autoren und innerhalb unserer Gruppe noch intensiv weiter bearbeitet. Hier sind sie nun:


1.       Juror*innenmangement

Mit diesen Dokumenten sind erstmals umfangreiche Verschriftlichungen erstellt worden, in denen Wissen über die Aufgaben, Anforderungen und Techniken des Chefjurierens gesammelt sind.

Wir halten die Dokumente daher für einen wichtigen Schritt zur Sicherung und Steigerung der Jurierqualität. Dennoch ist es uns sehr wichtig zu betonen, dass es sich aus unserer Sicht nur um Leitfäden handelt, keinesfalls um abschließende Weisheiten oder Wahrheiten. Die Dokumente sind daher als kommentierbare Google-Docs veröffentlicht, damit von euch allen konstruktive Ergänzungen eingebracht werden können. Wir hoffen sehr, dass ihr diese Möglichkeit nutzen werdet und die Inhalte der Dokumente zu einer weiteren Verbesserung des Chefjurierens beitragen werden.

Die Ausarbeitungen basieren auf Input-Vorträgen, die auf dem JTT gehalten wurden. Diese können zum Teil auf dem Kanal für Jurierqualität angeschaut werden.

Hier findet sich die Keynote von Lukas (einschließlich der Diskussion):







Lukas' Präsentation kann hier eingesehen/downgeloaded werden.

Hier findet sich der Input-Vortrag von Dessi:



Und hier ist der Input-Vortrag von Michael:


Wir danken allen, die an dem 2. Jurier-Think-Tank teilgenommen haben und freuen uns auf spannende Diskussionen und auf den 3. JTT in Hamburg!

Sonntag, 8. November 2015

Block III: Praktische Anleitung zum guten Jurieren

Der letzte Vortrag des 1. Jurier-Think-Tanks ist online. Andrea hat den ersten Teil ihres Vortrags zur Themensetzung auf Turnieren auf der Achten Minute veröffentlicht. Dort thematisiert sie die gängigsten Fehler bei der Themensetzung.

Der gesamte Vortrag, der außerdem noch thematisiert, wie man ein gutes Set von Themen zusammenstellt sowie zur Originalität bzw. Kreativität von Themen Stellung bezieht, findet sich hier:




Damit ist die Veröffentlichung der Beiträge des 1. Jurier-Think-Tanks abgeschlossen. Wir danken ganz herzlich allen, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben und freuen uns auf den 2. Think-Tank in Berlin!

Dienstag, 22. September 2015

Das historische Panel

Ein Blick zurück lohnt immer. Unter diesem inoffiziellen und von mir erst im Nachhinein ersonnen Motto plauderten im Rahmen des Jurier-Think-Tanks Bernd Höfer (Debattierbeginn 1996), Daniel Sommer (Debattierbeginn 2003), Dessislava Kirova (Debattierbeginn 2006) und Marion Seiche (Debattierbeginn 2009) über Entwicklungen und Veränderungen in der Debattierszene in den letzten 19 Jahren.

Besonders lohnend ist dieser Blick zurück in einer Zeit in der sich beide Formate noch nie so nahe standen und gleichzeitig das Wort “Formatkrieg” manch einer wieder leise durch die Gegend geistern lässt.

Das historische Panel bietet hier amüsante Anekdoten, die so manch aktuellen Konflikt mit viel Humor und breiter Perspektive entschärfen (die Beiträge von Daniel Sommer sind an dieser Stelle besonders zu empfehlen).

Historische Panels wie dieses haben jedoch weit mehr als nur anekdotischen Charakter. Sie bieten ein Forum, in dem Erfahrungen weitergegeben werden können und Perspektive geschaffen wird.

Unterschiedliche Generationen im eigenen Club und im VDCH-Land hatten und haben oftmals unterschiedliche Ansichten darüber, wie das Debattieren sein und sich entwickeln soll. Während sich die ältere Generation oftmals überhört und mit ihren Erfahrungen nicht wertgeschätzt fühlt, beschleicht jüngere Debattierer teilweise das Gefühl, dass ältere Generationen die Dinge nur so behalten wollen, wie sie sie selbst einmal aufgebaut haben.

Losgelöst von aktuellen Debatten und Emotionen bieten hierbei Foren wie das historische Panel die Möglichkeit, sich wirklich mit vergangenen Erfahrungen auseinander zu setzen und gegebenenfalls für die Zukunft zu lernen. Es bleibt zu wünschen, dass es in der Zukunft noch mehr solcher Möglichkeiten geben wird.

Anders ausgedrückt: wer wissen will...

  • wie es war, als das Debattieren noch in Höhlen stattfand
  • wie das Internet den VDCH gegründet hat und auf E-mail Verteilern offen Hass propagiert wurde.
  • warum selbst Teams ohne Breakchancen eine Krawatte für das Finale mithatten
  • wie der “Formatkrieg” von den Umständen bedingt wurde (wieder die Höhlen), oder anders ausgedrückt, warum Hockey und Tennis nicht dasselbe sind, auch wenn bei beidem ein Ball über das Feld geschlagen wird.
  • wie BP anerkannte, dass Inhalt auch transportiert werden muss und OPD, dass Inhalt existiert

...der sollte sich das Video nicht entgehen lassen:



 
(Text: Christof Kebschull)
 

Sonntag, 6. September 2015

Die Einzelvorträge: Bernd, Dessi und Andreas

Auf dem 1. Jurier-Think-Tank in Marburg wurden nicht nur drei Blöcke mit Vorträgen gefüllt. Es gab auch drei Einzelvorträge, die nun für alle zur Verfügung gestellt werden.

Zunächst Bernd, der seine Ideen zu möglichen Rechtsmitteln gegen Juryentscheidungen vorstellt:



Eine schriftliche Version findet sich hier.

Dessi setzt sich mit dem Konzept der Freien Redner bzw. des "informed global citizen" auseinander, analysiert Chancen und Probleme und begründet, warum die Konzepte überdacht werden sollten:



Der Vortrag liegt noch nicht in schriftlicher Form vor.

Schließlich stellt Andreas in seinem Vortrag Überlegungen zu den Mythen der Realität und ihrer Bedeutung für das Debattieren und Jurieren an.



Die Folien zu seinem Vortrag finden sich hier. Eine schriftliche Version des Vortrages ist hier zu finden.


Donnerstag, 6. August 2015

Block II: Auf dem Weg zu einer Theorie des Jurierens: Was wollen wir eigenlich jurieren?

Die Vorträge aus dem zweiten Block des Think-Tanks sind online!

Zunächst setzt sich Michael mit den Ähnlichkeiten und Unterschieden bei der Jurierung von OPD und BPS auseinander. Sein Vortrag als Präsentation ist hier, eine schriftliche Version kommt noch. Ansonsten wie gewohnt auf youtube:



Anschließend stellt Jonathan seinen Vorschlag für eine Reform des analytischen Jurieransatzes vor. Seine Präsentation ist hier, die schriftliche Version des Vortrages hier zu finden.


Als drittes setzte sich Konrad als Vertreter des OPD-Regelkommission mit den aktuellen Entwicklungen von OPD vor dem Hintergrund der Vorträge auseinander. Sein Vortrag ist hier zu sehen:


Anschließend an die Vorträge fand eine Diskussion statt, die hier zu finden ist:



Block I: Auswahl, Aufgaben und Ausbildung von Chefjuroren

Auf der Achten Minute schon zu lesen - hier nun auch auf dem Blog: Sarahs Vortrag zur Auswahl und Ausbildung von Chefjurieren:


Sarah hat die für ihren Vortrag verwendeten Folien hier zur Verfügung gestellt. Ihr Vortrag als PDF findet sich hier.

Ebenfalls online ist der Kurzvortrag von Patrick, in dem er die Ideen von Stefan vorstellt, der krankheitsbedingt nicht kommen konnte:


Im Anschluss an beide Vorträge fand eine Diskussion statt, die ebenfalls hier zu sehen ist:



Montag, 27. Juli 2015

Zum Einstieg: Patricks Keynote-Rede und Barbaras Problemanalyse

Nachdem in der letzten Woche der Rückblick von Sarah und die Abschlussrede von Daniil veröffentlicht wurden, stellen wir euch nun die Vorträge des ersten Tages bereit:

Eingeleitet wurde der Think-Tank mit dem Vortrag von Barbara. Sie bietet eine grundlegende Analyse des Jurorenproblems im deutschsprachigen Debattieren und schlägt erste Lösungsansätze vor. Der Vortrag kann auf youtube eingesehen werden, vor allem aber legen wir euch ans Herz, die ausformulierte Version zu lesen. Die hat es in sich!


Nach der Diskussion von Barbaras Vortrag und dem wohlverdienten Abendessen hielt Patrick seine Keynote. Diese kann nun ebenfalls auf dem Kanal eingesehen werden:



Auch hier gilt: Es lohnt sich, die schriftliche Version zu repizieren - alleine schon, um den gordischen Knoten zu sehen! Eine Kurzversion der Rede ist auf der Achten Minute erschienen.